Gesundheit gedeiht mit der Freude am Leben.

Thomas von Aquin

 

Coronar-CT

Ziel der Untersuchung

Die Computertomografie (CT) ist schon seit Jahren eine etablierte Methode, um die Organe des Körpers zu untersuchen. Durch die technischen Weiterentwicklungen in den letzten Jahren können nun auch die Herzkranzgefässe zuverlässig beurteilt werden. Die CT kann die möglichen Verkalkungen der Gefässe, deren Durchgängigkeit und die Gefässweite darstellen.
Es ist ein neues, schonendes Verfahren, welches ambulant durchgeführt wird. Die Strahlenbelastung wird so niedrig wie möglich gehalten.
Sinnvoll ist die CT v.a. bei Patienten mit einem mittleren erhöhten Risiko (daher sollte immer die Erstbeurteilung und die Zuweisung durch einen Kardiologen stattfinden) und nur aussagekräftig, wenn keine relevanten Gefässverkalkungen vorliegen.
Die übrigen Organe des Brustkastens werden partiell miterfasst und beurteilt.

Ablauf der Untersuchung

Für eine optimale Bildqualität sollte der Puls unter 60 Schlägen pro Minute liegen. Dazu wird vorgängig ein Betablocker (Medikament zur Senkung der Herzfrequenz) verabreicht und eine Ruheperiode eingehalten. Anschliessend wird die Untersuchung vor und nach Kontrastmittelgabe durchgeführt.
Die folgende Auswertung erfolgt durch die Radiologen in Zusammenarbeit mit den Kardiologen des Hauses. So kann durch die interdisziplinäre Diskussion das jeweilige Fachwissen optimal ausgenutzt werden.