Gesundheit geht übers Reichsein.

Bauernweisheit

 

Angebot

Jährlich erkranken in der Schweiz ca. 37‘000 Menschen an einer Krebskrankheit, 20‘000 Männer, 17‘000 Frauen. Die Statistik zeigt uns nach wie vor eine weiter steigende Tendenz, unerfreulich. Erfreulich ist aber, dass die Sterberate bei verschie­denen Krebsarten abnimmt. Heutzutage können in der Schweiz mehr als 55% der Krebsbetroffenen geheilt werden, Tendenz ebenfalls steigend. Dies ist in erster Linie dem medizinischen Fortschritt zu verdanken, dem besseren Verständnis der Biologie und der dadurch verbesserten Therapiemöglichkeiten. Eine bessere Diagnostik trägt ebenfalls ihren Teil dazu bei.

Am Onkologiezentrum Thun-Berner Oberland sehen wir pro Jahr über 900 neue Patientinnen und Patienten mit der Diagnose Krebs oder Blutkrankheit und führen ca. 7‘500 medikamentöse Krebstherapien durch. Wir wollen unseren Patienten in ihrer Situation stets die bestmögliche Therapie anbieten. Die bestmögliche Therapie der Krebskrankheit ist aber nicht gleichbedeutend mit der bestmöglichen Gesamtbetreuung des krebskranken Menschen. Deshalb steht bei uns nicht die Krebskrankheit, sondern der Patient als Mensch im Zentrum.
Gerade bei Krebserkrankungen ist eine kompetente und vernetzte Betreuung, Behandlung der Patienten von sehr grosser Wichtigkeit. Kompetent vernetzt bedeutet auch, dass wir die Zusammenarbeit zwischen allen am Patientenprozess beteiligten Teams, Abteilungen oder medizinischen, pflegerischen und therapeutischen Fachrichtungen sowie zwischen den verschiedenen Berufsgruppen unterstützen und fördern – sei dies spitalintern oder mit unseren externen Partnern wie den Hausärzten, diversen Partnerorganisationen wie dem Inselspital, der Spitex, den Sozialdiensten, oder den Alters- und Pflegeheimen.