Gesundheit schätzt man erst, wenn man sie verloren hat.

Deutsches Sprichwort

 

Gefässzentrum USGG Thun

Gefässkrankheiten treten ausgesprochen häufig auf und werden durch die zunehmende Überalterung der Bevölkerung in den nächsten Jahren noch weiter zunehmen.  Immer wichtiger werden im Spital die interdisziplinäre Behandlung und Therapie von Krankheiten zugunsten einer optimalen Patientenbetreuung. Dies trifft insbesondere auch auf die Krankheiten der Gefässe zu. Im Februar 2014 ist das Gefässzentrum am Spital Thun als erstes im Kanton Bern von der Union Schweizerischer Gesellschaften für Gefässkrankheiten USGG erfolgreich zertifiziert worden.

Zirka 20% der gefässmedizinischen Patienten müssen in einem Spital behandelt werden. Im Spital Thun betreuen wir pro Jahr ambulant rund 2‘500 Patientinnen und Patienten. Die häufigsten Krankheitsbilder sind Krampfadern, Durchblutungsstörungen wie Schaufensterkrankheit, Thrombosen und offene Beine. Vor allem Patienten mit Durchblutungsstörungen, die an mehreren Krankheiten leiden (Multimorbidität), profitieren vom Wissen und der langjährigen Erfahrung der Fachpersonen des Gefässzentrums USGG am Spital Thun. Die bildgebende Abklärung dieser Patienten durch die Radiologie erfolgt mit einer modernen Infrastruktur. Weitere Angebote, die bei Gefässpatienten zum Tragen kommen, sind die zertifizierte Wundsprechstunde (Schweizerischen Gesellschaft für Wundbehandlung SAfW) sowie das ambulante Rehabilitationsprogramm für Patienten mit peripher-arterieller Verschlusskrankheit (PAVK).

Zusammenarbeit mit dem Inselspital

Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Berner Universitätsspital wird die medizinische Versorgung der Gefässpatienten im Einzugsgebiet der Spital STS AG in den Bereichen sichergestellt, die am Spital Thun nicht angeboten werden können.