Wem Gesundheit fehlt, dem fehlt alles.

aus Frankreich

 

Allgemeinanästhesie (Vollnarkose)

Viele Operationen sind nur unter Allgemeinanästhesie möglich. Die Wahl der Anästhesietechnik und –methode richtet sich nach den Bedürfnissen der Operation und der Patienten.Am Spitalstandort Zweisimmen kommen alle gängigen Anästhesiemethoden nach anerkannter, moderner Technik zur Anwendung.

Allgemeinanästhesie (Vollnarkose)

Bei der Allgemeinanästhesie (Vollnarkose) wird der Patient in einen künstlichen Tiefschlaf versetzt. Dabei werden die Anästhesiemedikamente direkt intravenös über die Infusion (TIVA = Total Intravenöse Anästhesie) oder zusätzlich über die Lungen als Narkosegas (Inhalationsanästhesie) verabreicht.

Während der Operation überwacht das Anästhesieteam lückenlos über eine Klebeelektrode auf der Stirn die Schlaftiefe und mit weiteren, nicht invasiven Sensoren die lebenswichtigen Funktionen, insbesondere die Herz-, Kreislauf- und Atemfunktion. Über die Infusion (Zugang in das venöse Gefäss-System) wird ein ausgeglichener Flüssigkeitshaushalt aufrechterhalten. Um die Atmung und Sauerstoffversorgung in Narkose zu gewährleisten, wird meistens eine künstliche Beatmung durchgeführt oder die Eigenatmung unterstützt. Die künstliche Beatmung erfolgt entweder über eine Intubation (dabei wird ein Kunststoffschlauch durch den Mund in die Luftröhre eingeführt (Intubationsnarkose) oder über eine  Gesichtsmaske oder eine Kehlkopfmaske, die im Rachen platziert wird (Maskennarkose). Die Einführung des Intubationsschlauches oder der Kehlkopfmaske geschieht unter Narkose, der Patient merkt also nichts davon. Durch die Entwicklung immer besserer  Anästhesiemedikamente und durch die Unterstützung moderner elektronischer Geräte können wir die Anästhesie genau an die Bedürfnisse des Patienten anpassen.Das Erwachen aus der Narkose erfolgt in der Regel rasch.