Gespräch: Fragen zu Pubertätsveränderungen, Zyklusstörungen, Sexualität, Intimpflege,Verhütung und Schwangerschaft werden offen beantwortet,erläutert und besprochen. Das soziale Umfeld, Schulprobleme, Verhältnis zu Eltern und Freunden sind wichtig. Sport, Wachstum, Gewicht und Essverhalten müssen im Gespräch angesprochen werden.

Untersuchung: Bei einem Erstkontakt ist eine Untersuchung auf dem gefürchteten Stuhl meist nicht nötig.Der Ablauf der Untersuchung wird in Form eines Trockenuntersuches mit Kleidern geübt, das nötige Instrumentarium vorgeführt. Ein nahtloser Übergang zur Erwachsenen-Gynäkologie ist gewährleistet. 

Behandlung: Viele „Störungen“ in der Pubertät sind physiologisch und bedürfen keiner aktiven Behandlung. Oft reicht ein erklärendes Gespräch um Ängste abzubauen.  Anderseits sollten Probleme wie starke Periodenschmerzen möglichst angegangen werden, da sie sich in dieser wichtigen Entwicklungsphase der Mädchen meist negativ auf die Leistungen auswirken.