Die Kernspintomographie, auch Magnetresonanztomographie (MR, MRT, MRI) genannt, nutzt die magnetische Eigenschaft von Wasserstoffatomen für die Erstellung von Bildern. Die Kernspintomographie arbeitet ohne klassische Röntgenstrahlung und setzt den Menschen keiner Strahlenbelastung aus. Weil der Patient im MR-Gerät aber einem sehr starken Magnetfeld ausgesetzt ist – rund das 30'000-fache des Erdmagnetfeldes –, können gewisse Patienten, insbesondere diejenigen mit Herzschrittmachern, nicht untersucht werden. Für die Untersuchung, die zwischen 30 und 60 Minuten dauert, wird der Patient in einen kurzen Tunnel – im Volksmund "Röhre" genannt – geschoben und "gescannt". Dabei gibt das Gerät ein lautes Klopfen von sich. Voraussetzung für eine einwandfreie Diagnostik ist, dass sich der Patient während der Untersuchung vollkommen ruhig verhält, da die hochtechnologische Methode empfindlich auf Bewegungen reagiert und daraus unscharfe Bilder resultieren.
Im Spital Thun wird die Kernspintomographie von der privaten MR-Diagnostik AG Thun betrieben. Die Magnetresonanztomographie gehört also nicht direkt zum Diagnostischen Röntgeninstitut und besitzt deshalb eine eigene Anmeldung. Ein 24h-Notfallbetrieb besteht nicht. | Kontakt
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