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Urogynäkologische Sprechstunde

Zuständig

Dr. med. Peter Diebold, Chefarzt
Dr. med. Mark Isenschmid, stv. Chefarzt
Anmeldung über Praxis Dr. Diebold
Tel. +41 (0)33 226 26 71  Fax +41 (0)33 226 26 73

Einleitung

Bei der Urogynäkologie handelt es sich um einen Teilbereich der Frauenheilkunde, der sich mit der Diagnostik und Therapie gynäkologisch und schwangerschaftsbedingter Erkrankungen der unteren Harnwege und des Beckenbodens befasst.

Die Erkrankungen äussern sich im Sinne von Harninkontinenz und Senkungsleiden mit entsprechenden Symptomen.

Bei den unterschiedlichen Formen der Erkrankung ist eine exakte Diagnostik für die Planung der Therapie unerlässlich. Ausser der Anamnese ( Befragung ), der gynäkologischen Untersuchung und der Ultraschalluntersuchung gehören zur Abklärung der Harninkontinenz auch verschiedene Zusatzuntersuchungen (urodynamische Untersuchung).

Mit diesen Untersuchungen kann eine gezielte Therapieplanung erfolgen, welche sich über eine medikamentöse Behandlung, Physiotherapie, Pessare bis hin zu operativen Verfahren erstreckt.

Unser Angebot

  • Ambulante Abklärung von Senkungsleiden und Harninkontinenz in Spezialsprechstunden (Ltg. OberärtzteInnen gynäkologische Klinik)
  • Konservative Therapie der Harninkontinenz und der Senkungsleiden

Abklärung von Harninkontinenz und Senkungsleiden

Wir beginnen zumeist mit einer genauen Anamnese (Befragung) der Patientin. Bei Harninkontinenz wird ein spezielle Fragebogen verwendet. Ein vorgängig ausgefüllter Miktionskalender zur Erfassung der Frequenz des Wasserlösens und der gelösten Urinmengen wird besprochen. Im Anschluss folgt eine gynäkologische Untersuchung mit Beurteilung der Beckenbodenaktivität. Eine Ultraschalluntersuchung des inneren Genitale (Gebärmutter und Eierstöcke) sowie der Blase und Harnröhre dient der Erfassung der Anatomie. Zudem wird eine Urinprobe auf Bakterien untersucht.

In den meisten Fällen genügen diese Untersuchungen zur Diagnosestellung. Es folgt eine allfällige Besprechung der Therapiemöglichkeiten bei Senkungsproblemen. Bei Harninkontinenz kommen ergänzende verschiedene schmerzfreie Zusatzuntersuchungen in Betracht. Dazu gehören:

  • Spezielle uro-gynäkologische Untersuchungen z. B. Hustentest, Messung der Restharnmenge mittels Ultraschall
  • Urodynamische Untersuchung
  • Urethrozystoskopie (Harnröhren-Blasenspiegelung)

Behandlung der Harninkontinenz und der Senkungsleiden

Grundsätzlich ist eine Therapie beider Störungen vor allem dann notwendig, wenn eine Einschränkung der Lebensqualität vorliegt. Leichtere Störungen bedürfen also keiner Behandlung.

Ein weiterer Grundsatz ist, dass nach Möglichkeit zuerst eine konservative, d. h. keine operative Therapie angestrebt werden sollte. Dies gilt vor allem für die Harninkontinenz. Die konservative Therapie der Harninkontinenz umfasst:

a) Verbesserung des Trinkverhaltens
b) Harnblasentraining
c) Physiotherapie / Beckenbodentraining
d) Medikamentöse Massnahmen
e) Pessartherapie

Operative Therapie vgl. Urogynäkologische Chirurgie.